Zine - Knastbesuche in der Justizanstalt Josefstadt Wien

veröffentlicht am 7. September 2019

Leider passiert es in unseren Zusammenhängen, in denen Leute gegen die präsenten Verhältnisse kämpfen, immer wieder, dass Menschen im Knast landen.
Oft plagt eine*n die Ohnmacht, weil man das Gefühl hat, nichts für die Personen da drin oder gegen das Knastsystem machen zu können bzw. die Option einer Gefangenenbefrei­ung als ein unrealistisches Szenario empfunden wird. Zuzuse­hen, dass Gefangene nicht der Isolation zum Opfer fallen, ist eine wichtige Aufgabe.

Es gibt mehrere Wege um das zu ver­suchen: Briefe oder Karten, die man rein schickt, lautstarke Kundgebungen vorm Knast, Demos, Feuerwerke und andere Aktionen.
Außerdem ist es ratsam eine Soli-Gruppe zu gründen, die sich darum kümmert z.B. die Miete und andere eventuelle Zahlun­gen weiterzubezahlen, Prozessvorbereitung zu machen, wichtige Personen und die Arbeit zu informieren, Kohle für die*den Anwält*in aufzustellen, Besuche zu organisieren, Aktionen zu organisieren, Pressearbeit zu machen, etc.

Dafür gibt‘s aber schon eigene Broschüren etc.
In dieser Broschüre geht es um Besuche in der Justizanstalt Josefstadt in Wien und Erfahrungen, die wir gerne teilen möchten. Die eine oder andere Sache fällt eine*r vielleicht leichter, wenn man im Vorhinein weiß, was dort abgeht und wie die drauf sind.

Hier die Broschüre:

Broschüre

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zum Thema Anti-Knast:

zum Thema Repression: