#BLACKLIVESMATTER - Proteste 3. und 4. Juni 2020

veröffentlicht am 2. Juni 2020

3. Juni: österreichweit spontane Demonstrationen gegen Polizeigewalt und rassistisches Morden - in Erinnerung an George Floyd und all die anderen. Kritisiert wird ebenfalls die mörderische EU Asyl- und Migrationspolitik.
4. Juni: 17-20 Uhr Kundgebung am Platz der Menschenrechte beim Marcus Omofuma Stein in Wien.

Bitte Mund-Nasen-Schutz nicht vergessen und die Abstandsregeln beachten!

3.6.2020 - #blacklivesmatter ÖSTERREICHWEITE SPONTANDEMO GEGEN POLIZEI-GEWALT UND MENSCHENVERACHTENDE ASYLPOLITIK DER EU

Der Mord an George Floyd soll nicht unkommentiert bleiben!

Polizeigewalt ist nichts neues in einer hierarchischen Gesellschaft, dennoch ist es erschreckend wie häufig besonders People of Color davon betroffen sind.

Am Mittwoch 03.06. gehen wir nicht nur in seinem Namen, sondern auch im Namen aller Betroffenen von Polizeigewalt, Betroffene eines rassistischen, weiß-dominierten und patriarchalen, menschenunwürdigen Systems, auf die Straßen. Für eine gewaltfreie, hierarchiefreie und repressionsfreie Gesellschaft!

#blacklivesmatter

Zudem richtet sich diese Demo auch gegen rassistische Polizeikontrollen und gegen menschenverachtende Geflüchtetenpolitik!

In der EU gibt es genügend Platz und Ressourcen, um Geflüchteten ein sicheres Leben zu bieten. Es muss Schluss sein mit der rassistischen und Menschenverachtenden Politik seitens der EU! Um Europa keine Mauer!

#leavenoonebehind

3. Juni 17:00, US Botschaft
Boltzmanngasse 16, 1090 Wien

Diese Demo findet in vielen Städten Österreichs zur selben Zeit statt.

See you on the streets!

Bringt Masken mit und alles was laut und sichtbar ist! Achtet auf den Abstand und auf euch und andere :) Diese Demo wird nicht angezeigt und von keiner Person organisiert!

04.06.2020 KUNDGEBUNG #BLACKLIVESMATTER 17-20 Uhr am Platz der Menschenrechte beim Marcus Omofuma Stein in Wien.

Rassismus und Polizeigewalt gegenüber People Of Color, insbesondere Black People Of Color sind keine Einzelfälle, wir sind täglich damit konfrontiert. Mit den Morden an George Floyd und Ahmaud Arbery wird uns gerade in den letzten Tagen wieder einmal vor Augen geführt, wie rassistisch und menschenverachtend die Polizei handelt.

Nicht nur in den USA, sondern auch in Österreich und anderen europäischen Ländern. Wir dürfen diese Morde nicht unkommentiert lassen. In Österreich denken wir an die Gewalt gegen Marcus Omofuma, der von österreichischen Polizisten getötet wurde, indem sie ihm während einem Flug von Wien nach Sofia seinen Mund sowie Teile seiner Nase zugeklebten und er dadurch erstickte. Wir erinnern uns auch an Richard Ibekwe oder an das Video vom Rapper Tser.

Wir sehen, dass Polizeigewalt, Rassismus und racial profiling auch in Österreich an der Tagesordnung stehen. Zudem kommt, dass die politische Rechte und Boulevard-Medien Polizeigewalt verharmlosen, rechtfertigen und mit Notwehr gleichstellen.

Wir wehren uns bedingungslos gegen jegliche rassistische Mobilmachung und jegliches Wording, das meint, die Polizist*innen hätten aus „Notwehr“ gehandelt! Polizeigewalt gegen People of Color existiert und wir stellen uns laut dagegen!

Komm am Donnerstag den, 04.06.2020 von 17 Uhr bis 20 Uhr, zur Kundgebung am Platz der Menschenrechte beim Marcus Omofuma Denkmal. Stehen wir gemeinsam und solidarisch gegen jede Form von Rassismus auf!
#blacklivesmatter #justiceforahmaud #justiceforgeorgefloyd #nojusticenopeace #solidaritätstattrassismus

P.S.: Solidarität bedeutet auch: haltet bei der Kundgebung stets einen Sicherheitsabstand von mindestens 1.5 Meter ein und bringt euren Mund-Nasen-Schutz mit.

https://blacklivesmatter.com

Die 20. Todestage im Mai 2020 - Erinnern an die Toten staatlicher Gewalt

Im Mai 2000 starben fünf Menschen im Gewahrsam der österreichischen Behörden: N.N., Richard Ibekwe, Lubomir, Hamid S. und Imre Bartos wurden vor 20 Jahren Opfer des staatlichen Rassismus. Da sich die Behörden meist über ihre Verbrechen schweigen, ist es umso wichtiger, die Toten in Erinnerung zu halten.

Mehr dazu auf emrawi.org ...

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findet sich hier ...

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