Aktion zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen*

veröffentlicht am 27. November 2019

Um den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen* wurden in Wien Plakate in Gedenken an ermordete Frauen* aufgehängt.

Jedes Jahr werden Frauen* in Österreich von Partnern, Ex-Partnern, Familie, Bekannten ermordet.

Wir trauern um sie.

Es ist 2019, und immer noch erleben Frauen* tagtäglich Gewalt, einfach weil sie Frauen* sind. Von ihren Bekannten, von Familienmitgliedern, von Partnern. Das ist ein massives Problem. Das Problem hat viele Namen: Männergewalt, Frauen*feindlichkeit, Transfeindlichkeit, Interfeindlichkeit, Patriarchat, Homophobie. Und das Problem ist überall. Bei der U-Bahnstation, auf dem Weg zur Arbeit, in staatlichen und kirchlichen Institutionen, und am häufigsten: Im Privaten, versteckt hinter Gartenzäunen oder Wohnungstüren. Auf dem ersten Blick scheint das Problem eine Ausnahme, ein Fehlverhalten einzelner Personen zu sein. Das Problem ist aber zutiefst in unserer Gesellschaft verankert. Es nährt sich von der gesellschaftlich akzeptierten Abwertung von „Frauenarbeit“ wie Pflege oder Hausarbeit, von der tagtäglichen Diskriminierung von Körpern, die nicht einer weißen, hetero und cissexuellen Norm von Weiblichkeit entsprechen und von der Bagatellisierung von Belästigungen. Frauen*morde, Femizide, sind die brutalste Ausformung des Problems. Und das Problem ist leider die Regel und nicht die Ausnahme.

Am 25.11. ist der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen*. Es ist kein Tag für Empörung, sondern ein Tag für Entschlossenheit. Wir widersetzen uns! Und wir fordern alle auf: Widersetzt euch!

Nennt geschlechtsspezifische Gewalt beim Namen, und bekämpft sie in all ihren Facetten!
EINE FEMINISTISCHE WELT IST MÖGLICH!

Anmerkung der Moderation

Es fehlen noch Fotos, die werden so bald wie möglich nachgetragen.

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